Lektion 24 oder Alibi

„Nein, ich glaube nicht, dass wir hier richtig sind. Mit Riva sah der Weg ganz anders aus.“

„Kein Wunder. Riva hatte bestimmt auch einen Schlüssel ... und gewisse Befugnisse ... und schlussendlich eine Tür, durch die sie gehen konnte ...“

„P-p-pscht!“, zischelte Karel hinter uns. „W-was ist, wenn uns jemand b-bemerkt?“

„Dann sagen wir eben, dass wir nach Tyrrin gesucht haben. So einfach ist das“, sagte Joscha, der mit mir auf der Schulter durch das buschige Gestrüpp zu einer großen dunklen Wand hin stapfte. Der mit dichten dünnen Halmen bewucherte Boden dahinter fiel steil zu dieser Mauer ab und mein Assistent hatte sichtlich einige Mühe, das Gleichgewicht zu wahren, während er den Hang hinabstieg.

Karel hingegen haderte noch damit, den Schutz der Böschung zu verlassen und uns nachzufolgen.

„Weshalb sucht ihr nach mir?“, wunderte ich mich. „Ich bin doch hier. Und ich dachte, wir wollten zu Riva und dann mit Wen-N sprechen?“

„Nein, wir suchen auch nicht nach dir“, redete Joscha leise auf mich ein, „Wir sagen nur, dass wir nach dir suchen, falls wir von jemandem entdeckt werden. Es gehört sich nämlich nicht in anderer Leute Häuser einzudringen, wenn diese nichts davon wissen. Deshalb bist du, wenn es nötig wird, unser Alibi.“

„Ein Alibi?“, wiederholte ich begriffsstutzig.

„Das ist eine glaubhafte Ausrede, weißt du? Sie sorgt dafür, dass niemand hinter unserem Tun, etwas Verwerfliches oder gar Ungesetzliches vermutet.“

„Ich verstehe“, kürzte ich den Vortrag meines Assistenten ab und schob diese Gepflogenheiten wieder einmal auf eine neue Menschensache, die ich als gegeben akzeptierte.

„Hier sieht es gut aus“, rief Joscha gedämpft. „Ein Fenster zum Magazin steht offen. Karel ... – Karel?“

Wir sahen uns nach ihm um.

„Karel, was machst du da? – Lass den verdammten Busch los“, zischte Joscha, als er meinen Mitbewohner dabei entdeckte, wie sich dieser mit einer Hand an einem immer länger werdenden Ast festhielt und sich unbeholfen – die andere Hand voraus – zur der Wand hinunter hangelte.

„G-g-g-gleich ...“

„Hab ich doch gewusst, dass ich euch hier finde!“, blaffte eine wütende Frauenstimme aus dem Busch heraus oder von irgendwo dahinter.

Panisch wie von instinktiver Furcht ergriffen schrak Karel jäh zusammen, worauf der lange dünne Ast schlussendlich klein beigab und den beschwerlichen Abstieg unter klirrendem Poltern beendete.

„Ihr wisst, dass ihr das nicht machen dürft!“ Zeternd trat Lafenne aus dem Gestrüpp hervor. „Aber was um Himmels ... Karel.“ Sie hatte ihren Bruder entdeckt, der wie es jetzt den Anschein hatte, von der dunklen Wand gefressen wurde. Jedenfalls sah es so aus, da nur noch sein hilflos zappelnder Oberkörper aus dem dunklen Mauerwerk herausschaute. Doch dann fiel Lafennes Blick auf Joscha und auf mich.

„Und was tut ihr da?“

„Nichts“, schoss es aus Joscha prompt hervor, wohingegen ich weitaus angemessener reagierte.

„Ich bin ein Alibi!“

„Was?“

„Genau, wir haben nach Tyrrin gesucht“, griff Joscha den Gedanken auf. Sogleich um einiges selbstsicherer baute er sich, wenn auch eine gute räumliche Ebene tiefer, vor der jungen Menschenfrau auf. „Musstest du uns so erschrecken? – Sieh nur, was du angerichtet hast.“ Er wies mit dem langen Arm auf Karel, welcher hilflos mit den Armen ruderte. „Da hast du doch glatt ein Fenster zum Magazin der Universitätsbibliothek zerbrochen, Lafenne Mutwill.“

„Hör sofort auf mit diesem Unsinn“, fuhr sie Joscha giftig, aber auffällig leise an.

„Na schön.“ Joscha hob nachgebend die Schultern und ging vor Karel in die Knie. „Kannst du stehen?“

„W-was ...?“ Überrascht hielt Karel mit dem Rudern seiner Arme inne.

„Kannst. Du. Stehen?“, wiederholte Joscha geduldig.

Karel machte ein Gesicht, als bemühte er sich, über etwas außerordentlich Komplexes nachzudenken.

„N-nein“, meinte er schließlich.

„Also dann ...“ Joscha nahm mich von seiner Schulter und setzte mich neben Karel auf dem Boden ab. „Schön hier bleiben, ja?“

„Hierbleiben“, bestätigte ich.

„Du tust da doch nicht wirklich, was ich denke“, mahnte Lafenne plötzlich verdächtig dicht hinter Joschas Rücken.

„Karel, versuch bitte locker zu bleiben.“ Mein Assistent packte ihn an den Unterarmen und begradigte ihre Position so, dass sie mit Karels Körper, wenn man ihn im Ganzen gesehen hätte, eine gerade Linie gebildet hätten. „Je weniger du dich sträubst, desto eher haben wir dich da raus.“

„W-was?“

„Entspann dich, verdammt noch eins!“


Also ich persönlich war ja nicht der Ansicht, dass Karel entspannt wirkte. In der Tat hatte ich viel mehr den Eindruck, dass ihm schon den ganzen Tag etwas auf der Seele brannte. Genaugenommen galt dies seit dem Augenblick, als das allererste Licht des Tages in unser Zimmer gedrungen und ich Karel unmissverständlich darauf hingewiesen hatte, dass heute nach tagelangem Warten endlich übermorgen war. Ganze viermal hatte ich ihm gegenüber diesen Hinweis erwähnen müssen, bis er sich endlich von seiner Liegefläche erhoben und meinen Assistenten, der längst hellwach und zu allem bereit vor der Tür stand, ins Zimmer gelassen hatte. Mir war jedoch immer noch nicht ganz klar, was Karels ständige Bemerkung „H-heute ist Sonntag“ damit zu schaffen hatte. Zudem war er bis auf diesen Satz regelrecht wortkarg gewesen.

Ein Glück, dass Joscha mindestens genug Initiative für zwei Menschen an den Tag gelegt hatte. Ständig hatte er mich mit Fragen gelöchert, zu Riva, dem Kasten und diesem übel gestimmten Wesen darin. Ein gute Vorbereitung war ihm augenscheinlich besonders wichtig. Vor allem der gezeichnete Menschenmann weckte bei ihm ein merklich größeres Interesse, wohingegen Pichels und meine Flucht aus dem qualmenden Inferno der fahrenden Büchertischregale ihn – zu meiner puren Entrüstung – nur wenig rührte. Anschließend hatte er dann mit dem mehr murrenden als sprechenden Karel debattiert, weil er gestern von morgens bis abends an irgend so einem Ort gewesen war, wo zwar nichts passierte, aber er etwas bemerkt zu haben glaubte. Er hatte fest darauf bestanden, dass dort wenigstens sehr, sehr bald wenn nicht schon morgen etwas maßgebliches passieren würde, und unterdessen gelegentlich auf mich gezeigt, wobei er Karel gegenüber beteuert hatte, dass ich dies nur bestätigen würde. Auf meine Zwischenfrage, ob all dieses Gerede etwas mit Old Lady – dem zweifelsfrei zentralen Anliegen dieser heutigen Unternehmung – zu schaffen hatte, meinte mein Assistent allerdings, dass er sich diesbezüglich nicht ganz sicher wäre. Von dieser Information enttäuscht, hatte ich selbstverständlich und mit dem unbeirrbaren Fokus auf das Wesentliche das Thema gewechselt und die Leberwurst, die ich schon bei Joschas Ankunft gewittert hatte, eingefordert.

Schön. Vielleicht erinnere ich mich nicht mehr so ganz genau an das, was in den Stunden passierte, die darauf gefolgt waren. Die Leberwurst lag mir selbst jetzt noch etwas schwer im Magen. Dementsprechend große Mühe hatte ich gehabt, meine Augen auch nur eine Minute nach dieser üppigen Mahlzeit offen zu halten, weshalb es auch ganz plötzlich draußen dunkel gewesen war und sowohl Joscha als auch Karel zum Aufbruch bereit vor mir standen.


„N-n... Ahh!“

Rumps!

Karel war verschwunden und wir standen vor einem großen dunklen viereckigen Loch, das leise jammerte und stöhnte.

„Ah, es ist doch nicht so tief, wie ich es erwartet hatte“, teilte uns Joscha freudig mit.

„Karel, bist du in Ordnung?“, rief Lafenne in die finstere Öffnung hinab. Der maßregelnde Ton, den sie bis eben noch an sich gehabt hatte, war nicht mehr zu hören.

„A-äh, alles gut“, ächzte Karel von irgendwo aus dem Dunkel.

„Bist du allein da unten?“, erkundigte sich Joscha ungeachtet der klagenden Laute.

„W-was?“, schrak er auf.

„Er will wissen, ob da noch jemand bei dir unten ist?“ Da war er wieder dieser scharfe fiese Ton der jungen Menschenfrau, welcher das unvorbereitete Heranfliegen von Schuhen ankündigte.

„N-noch jemand?“

Joscha seufzte.

„Ich lasse jetzt Tyrrin zu dir herunter.“ Der junge Mann hielt kurz inne. „Und wenn doch jemand dort bei dir ist und fragt, was du da machst, sagst du ihm einfach, dass er dir weggelaufen ist.“

Lafenne rollte mit ihren Augen.

Dann wandte Joscha sich an mich.

„Ich reiche dich zu Karel hinunter“, flüsterte er.

„Verstehe“, nickte ich.

„Schau nach, ob dort unten außer dir und Karel noch jemand ist und gibt mir dann Bescheid.“

„Verstehe“, nickte ich erneut.

Dann griff Joscha mir behutsam unter den Bauch, hob mich vorsichtig vom Boden ab und reichte mich in die Dunkelheit hinab. Ich machte mich steif, um nicht aus seiner Hand zu rutschen – und ob der Ungewissheit, die dort unten auf mich lauern mochte.

„Karel, fang ihn auf ... Karel? – Karel, ich lasse ihn jetzt fallen ...“

Ich begriff diese Worte erst, als ich mich im freien Fall befand und alle Viere vorausgestreckt ins Nichts raste, natürlich die Krallen zur Sicherheit entblößt voran. – Und als hätte ich es gewusst, landete ich auch sogleich – auf etwas Weichem, Zähen, das in mir die eine oder andere Erinnerung weckte ...

Karel brüllte plötzlich wie vom Spieß getroffen und schlug sich wild zappelnd in den Nacken – und damit nach mir.

„I-ich war noch n-nicht so weit!“, rief unfreundlich nach oben.

„Dann hättest du das sagen müssen“, tönte Joschas Stimme von dort zu uns hinunter.

„Was sollte das!“, beschwerte ich mich ebenfalls bei der Silhouette in dem von dieser Seite blauviolett erscheinenden Viereckloch.

„Tut mir leid, Tyrrin“, sagte mein Assistent mit einem mir angemessen erscheinenden Ton der Sorge. „Hast du dir etwas getan?“

I-ihm geht’s gut“, erwiderte Karel mit gut hörbarem Vorwurf. Ich fragte mich allerdings, woher ausgerechnet er das wissen wollte. Trotzdem ersparte ich es mir vorerst, diesen Gedanken auszusprechen.

„Tut mir leid, Karel“, seufzte Joscha geduldig und ebenfalls ohne sich etwas anmerken zu lassen. „Ist dort unten nun noch jemand außer euch?“

„N-nein.“

„Das wollte ich sagen“, mokierte ich mich angesichts der eigentlich mir zu geteilte Aufgabe.

„Oh, e-entschuldige.“

„In Ordnung, ich komme dann auch runter“, rief Joscha im Flüsterton zu uns herab und landete nur einen Augenblick und ein sehr gedämpftes „Schön, dann geh eben Heim und lass uns in Frieden.“ später neben uns.

„Wo sind wir hier?“, fragte ich, nachdem ich mich einen Moment genauer in dieser nur durch das kleine Loch in der Wand beleuchteten Umgebung umgesehen hatte. Es handelte sich um einen sehr langen, engen und geraden Gang, der rechts und links bis zur Decke von schwarzen Regalen voller Bücher flankiert wurde. An den Geruch – diese muffelige Note von altem Papier, noch älterem Staub und verblassender Tinte – konnte ich mich erinnern. Von Riva – oder gar Wen-N – war jedoch keine Spur zu sehen.

„Das ist das Magazin der Universitätsbibliothek“, erzählte Joscha, „Hier werden die Bücher – vor allem alte und selten gelesene Bücher – eingelagert.“ Er nahm mich hoch und setzte mich wieder auf seine Schulter.

„Sind in diesen Büchern auch Geschichten über Drachen drin?“

Joscha lachte, als er sich auf den schmalen Pfad durch die Regale machte. Karel folgte ihm dichtauf und mit einem Ausdruck im Gesicht, der nur mit dem Schlimmsten rechnete. Der Gang war gerade einmal breit genug, dass einer der zwei Menschenmänner ihn ungehindert passieren konnte.

„Ein paar gibt es bestimmt“, bestätigte Joscha meine Vermutung, „Das Meiste ist allerdings sehr trockenes Zeug, wie zum Beispiel Abhandlungen, Berichte, Aufzeichnungen und Tagebücher von toten Leuten, die sich für wichtig genug für die Nachwelt hielten.“

„Das klingt nicht besonders spannend“, meinte ich enttäuscht.

„Es klingt langweilig und das ist es auch“, pflichtete mir Joscha bei.

„D-d-das ist Wissen“, protestierte Karel.

„Ja, wie sollte es auch anders sein“, schnaufte Joscha, „Wissen, dass man im Keller verstecken muss, damit irgendwer mit normalem Menschenverstand es nicht aus Versehen wegwirft.“

Karel wollte sofort etwas erwidern – kam aber nicht dazu.

„Wartet gefälligst auf mich!“

Es war Lafenne, die uns ohne jede Vorwarnung einholte. Geduckt und wie zum jähen Sprung in die nächste Deckung bereit blickte sie sich hastig um. Außerdem machte sie diesen markant verstockten Eindruck, den ich bisher nur von Karel kannte, wenn es in der Kantine wieder einmal nur Gemüse gab, weil er sich nicht rechtzeitig von seinen Büchern losgerissen hatte.

„Was denn? Die Mademoiselle der Selbstherrlichkeit wagt sich auf das Niveau mittelloser Kleinkrimineller wie uns herab?“, spottete Joscha, als er sich breit grinsend zu ihr umwandte und nun rückwärts den Gang entlang marschierte.

„Halt den Mund, Joscha“, giftete die junge Menschenfrau geschäftig mithaltend.

„Nein, Fräulein Mutwill, diese vulgäre Ausdrucksweise“, lachte er, „Wenn die gute Frau Madam das wüsste.“

„D-du musst nicht mit uns k-kommen, Fenni“, meinte Karel diplomatisch.

„Als wenn ich das guten Gewissens könnte“, rechtfertigte sie sich mit zusammengebissenen Zähnen,„Ihr braucht jemanden mit einem vernünftigen Leumund, der euch aus der Patsche hilft, wenn ihr entdeckt werdet.“

„Und du meinst, dass du ...?“ Joscha verzog abwägend die Miene. „Ich denke, da haben wir mit Tyrrin weit bessere Überzeugungskraft. Nicht wahr, Tyrrin?“

„Was ist ein Leumund?“, fragte ich.

„Ach, dreh dich doch einfach um und geh weiter, von Hegenberg“, schnautzte Lafenne meinen Assistenten an, worauf dieser nur breit grinste und ihr dennoch den Gefallen tat ...

Wir alle schrien auf und wichen, so gut es in der Enge ging, zurück. Selbst ich stand plötzlich zur doppelter Größe herangewachsen mit wild gesträubtem Buckel auf Joschas Schulter und fauchte, was das Zeug hielt.

„Ir seid im falschen Gang“, sagte Riva ernst und ohne unserer Reaktion auch nur die kleinste Beachtung zu schenken. Ihr bleiches Gesicht mit diesen großen leicht funkelnden Augen wirkte eindeutig wie der gespenstische Abglanz eines Geisterwesens – und das auch noch in dieser unbelebten und geradezu zwielichtigen Dunkelheit!

„Ich habbe euch mid Absichd ein Fenster offen gelassen, dammid ir dord einsteigen könnd.“

„Ich bin ein Alibi“, sagte ich zu unser aller, aber vor allem meiner Verteidigung.

„Das war Lafenne“, fügte Joscha rasch hinzu, worauf die erwähnte mit einem „Stimmt nicht, Karel ist Schuld!“ reagierte. Dieser wiederum schaffte es nicht wenigstens einen halbwegs verständlichen Laut von sich zu geben.

Riva rollte mit ihren großen Augen. „Habbd ir edwa di Scheibe eingeschlaggen ...“, meinte sie überdrüssig, als sei dies längst offensichtlich.

„Es war ein Unfall“, bestätigte Lafenne, worauf Riva die junge Menschenfrau mit einem sowohl schockierten als auch überraschten Ausdruck bedachte.

„Falls jemand fragt, sag ihm doch, dass es eine verirrte Katze war“, schlug Joscha diplomatisch vor.

„Eine Kadse?“, zischte Riva, „Wenn ich schonn wider edwas auf eine verirrde Kadse schibe, schaffd sich di Bibliodek als nächstes eine Horde Wachhunde an, um di ich mich dann auch noch kümmern kann.“ Sie drehte uns den Rücken zu. „Kommd mid. – Ich seig euch, wo ir darrauf warden könnd, dass der Kadder seine Sussammenkunfd beended had.“

„Ist Wen-N schon da?“, merkte ich auf.

„Unwarscheinlich“, meinte Riva. „Allerdings habbe ich auch noch nichd nachgeschaud.“

„Du sagtest, dass wir auf Tyrrin warten sollen ...“ Ich stellte fest, dass Joscha und ich uns plötzlich sehr nah an Rivas Seite befanden, jedenfalls soweit der schmale Gang dies überhaupt gestattete.

„Ja“, antwortete die bleiche Menschenfrau.

„Wir dürfen also gar nicht bei dem Gespräch dabei sein?“, schlussfolgerte Joscha bedächtig.

„So ist es“, stimmte Riva zu. „Je wenniger suhörren, desto leichder kann der Kondakd hergestelld werden. Vielleichd erlaube ich dem Midbewonner denn Sudrtidd. Er erscheind mirr wi jemmand, der in solchen Sidduadionnen besser suhörrd als redded. Das könnde in disem Fall bestimmd nichd schadden.“

„Aber ...“ Joscha überlegte einen Moment. „Was ist, wenn ich ebenfalls ein paar Fragen habe ... eine Frage habe ... an das andere Wesen, mit dem sich Tyrrin bereits beim letzten Mal unterhalten hat?“

„Das ist nichd mein Problemm“, erwiderte Riva kalt.

„Verstehe“, meinte Joscha ohne den Abstand ihr zu vergrößern.

Und da. Ich entdeckte an ihm so ein sonderbares Lächeln. Und es sah danach aus ... Ja, es machte auf mich den Eindruck, als habe er eine wichtige sowie bestimmt auch folgenreiche Entscheidung getroffen.

„Aber ...“, sprach er schließlich, „könnte es vielleicht ein Problem für dich werden, wenn ich für dich ein anderes Problem beseitige?“

Riva blieb stehen. Und hätte Joscha nicht eben noch rechtzeitig nach einem der Einlegebretter in dem Regal gegriffen, wäammid saggen, Junge?“, hörte ich Riva irgendwann scharf in Joschas Ohr an meiner Seite ren wir sehr wahrscheinlich mitten in sie hinein gelaufen. Karel und Lafenne bewiesen in dieser Angelegenheit jedoch weit weniger Umsicht und rannten uns, wie wir dort standen, prompt über den Haufen.

„Was willst du dzischen, während wir alle uns unserer jeweiligen Lage auf dem Boden gerade erst gewahr wurden. Joscha aber antwortete ihr nicht, sondern stellte stattdessen eine Gegenfrage.

„Wie lange willst du noch hier bleiben?“

>> weiter mit Lektion 25 (Band 2) >>

Schon gewusst? ^_^

Den ersten Band des Tyrrin Hexenkater-Abenteuers "Dieses Hutmenschenkomplott" kannst du jetzt auch in der gedruckten Taschenbuchausgabe und als eBook lesen! ^o^

Kommentare